Geschenke

Mal ehrlich Freunde, jeder von uns liebt Geschenke!

GeschenkEgal, wie alt wir sind..

Meist ändern sich jedoch die Ansprüche oder Erwartungen im Laufe der Zeit..  Statt Krönchen für die Puppen oder eine Lego Eisenbahn wünschen sich einige mit fortschreitendem Alter aufgepolsterte Lippen und Brüste, die ihre Position bis zum jüngsten Tag nicht mehr verändern. Oder statt der Lego Eisenbahn einen Potenzbeschleuniger-Porsche…

Doch darum geht’s mir heute gar nicht.

Ich möchte hier und heute über sogenannte „Kundengeschenke“ sprechen.

Alle, die im Verkauf arbeiten, wissen was ich damit meine… Die Geschenke, die alle Marken, bis auf ganz wenige Ausnahmen, ihren Kunden mitgeben, wenn diese etwas einkaufen.

Meist ist der Betrag festgelegt, ab wann diese Geschenke abgegeben werden dürfen. Die Idee dabei ist ja, den Kunden vielleicht noch etwas mehr verkaufen zu können, wenn das Goodie ansprechend und toll ist. Lockvogel Taktik, völlig normal und üblich.

Da mittlerweile eine Promo, resp. Aktion die nächste jagt und bei jeder wieder andere Geschenke angeboten werden müssen, bleiben immer welche übrig.. Ok, und jetzt? Wohin damit? Da der Platz an den Countern meist sehr beschränkt ist, ab ins Lager. Nur blöd, dass sich dort auch schon allerlei türmt.. Vorrat an Mustern, Taschen, Testern und, gar nicht unüblich, Weihnachts- Set’s… Entweder von der vorigen oder der nächsten…..

Den Kundinnen die Geschenke einfach „nachwerfen“, selbst wenn sie nur Kleinigkeiten einkaufen, macht nicht Sinn, da so die Wertschätzung noch mehr flöten geht! Ist eh schon abartig, wie die Leute manchmal reagieren…

Waaaas, NUR eine kleine Augencreme ist dabei??? Das reicht ja nie für den ganzen Urlaub….“ –  Alte, es ist ein Geschenk!!! Nimm es oder lass es bleiben!!!

(Verkaufs)Leben am Limit… Echt jetzt…

Ich schweife mal wieder ab..

Also, besagte Kundengeschenke kriegen eigentlich alle, die den erforderlichen Einkaufsbetrag erreichen. Ausser…. Ja, ausser man kauft als Angestellte in einem bestimmten Warenhaus in  #IhrWisstSchonWo ein..

In dem Haus mit den giftgrünen Einkaufstaschen… Ausgenommen an Weihnachten, dann sind sie K…braun…

Tja, dort dürfen die Kolleginnen trotz Einkauf KEINE Geschenke mitnehmen, ohne dass der Parfümerie-Napoleon alles abgesegnet hat..

Leute, ich verstehe, dass es gewisse Regeln geben muss, was die Mitnahme von Testern, Proben und Geschenken betrifft. Es würde sonst ausarten, weil es immer Leute gibt, die von sich aus zu keinem vernünftigen und massvollem Handeln im Stande sind.

Fast überall wird das auch „normal“ gehandelt. Man bekommt was zum probieren oder ein Promogeschenk von der Kollegin einer anderen Marke, die schreibt das aufs vorgesehene Formular, unterschreibt und man geht mit dem Wisch zur Vorgesetzten und lässt es sich absegnen. Punkt. Nicht soooo schwierig… Ausser man muss dem frechen Verkaufspöbel zeigen, wer der Boss ist! Leider gibt es immer wieder Abteilungsleiter, die denken, sie können sich so Respekt verschaffen.. In dem sie das Personal schikanieren..

Hat noch nie und wird auch nie funktionieren.

Und was meine Kollegin erlebt hat, dass sie bei der Taschenkontrolle abends ihr Geschenk NICHT mitnehmen durfte, obwohl sie bei der selben Marke was gekauft hat… Das ist, meiner Meinung nach, einfach reine Schikane! Es gibt absolut nichts, was ein solches Handeln rechtfertigt. Jede x-beliebige Kundin hätte das Geschenk bekommen, warum also eine Angestellte nicht??

Sind wir vom Bodenpersonal etwa weniger wert als die Kunden??

NEEIIIN, SICHER NICHT!!! Denn „WIR sind das Fundament, die Grundlage des Erfolges eines jeden Geschäfts“… Blablabla… 

So tönt’s dann jeweils wieder an den Teamgesprächen am Morgen…

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Echt, wer soll das Rumgeschleime denn noch ernst nehmen, wenn im Gegenzug solche Sachen passieren?

Oder auch die Vorschriften mit Badge und Schlüssel für die Garderoben.. In den meisten Häusern kann man sich mehr oder weniger problemlos für die gesamte Einsatzzeit einen Schlüssel und/oder Badge für die Türen abholen. Für ein mehr oder weniger angemessenes Depot..

Nicht so in besagten House of Absurditäten…. Dort muss man, auch wenn der Einsatz zwei Wochen dauert, JEDEN Abend den Schlüssel wieder abgeben, nur um am nächsten Morgen dazustehen, um den gleichen Mist wieder abzuholen.

Grund? Konnte mir noch keiner plausibel erklären.. Ist halt so…

Ein Schelm, der an Schikane denkt….

Das selbe gilt auch für die Regelung in einer anderen Warenhauskette, dass man erst ab zwei Einsatztagen Anrecht auf Personalrabatt hat.. Wie jetzt… Bin ich, weil ich halt meist jeden Tag in einem anderen Haus arbeite, weniger wert als meine Kolleginnen, die zufälligerweise drei Tage eingeteilt wurden??

Jaaa neinnein…. Das ist nur wegen dem administrativen Aufwand… Ja nee, is klar..

In der Zeit, die gebraucht wurde, um „administrativ“ rauszubrösmeln, wäre der Ausweis geschrieben worden. Oder man erstellt eine Monatskarte oder was auch immer…

Man könnte wirklich den Eindruck erlangen, dass wir von der „wichtigen Basis, vom Fundament des Erfolges“ doch nicht ganz so viel wert sind…

Oder täusche ich mich da etwa….????

 

 

 

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